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Fünf Fragen an… Andy

In einer monatlichen Serie werden wir unseren Gästen und uns jeweils fünf Fragen stellen, die dazu beitragen sollen die befragte Person etwas näher kennen zu lernen. Den Anfang macht heute der CEO von “Fair auf Pfoten”.

Also Andy, hier sind deine Fragen:

  1. Was war für Dich der konkrete Auslöser das Projekt “Fair auf Pfoten” ins Leben zu rufen?
    Vielen Dank Axel, dass du dir diese tollen Fragen ausgedacht hast. Aber bitte: Ich bin nicht CEO – ich stehe nur im Impressum. Du willst nur nicht zugeben dass die geniale Idee von dir war 😉
    Eigentlich gab es keinen konkreten Anlass, denn steter Tropfen höhlte den Stein. Ich wohne in der Stadt. Grade hier ist es wichtig, dass man Rücksicht nimmt, da man sich mit viel mehr Menschen den vorhandenen Platz teilt als es Beispielsweise auf dem Dorf der Fall ist. Das gilt für Fahrradfahrer, Autofahrer ebenso wie für Hundehalter. Dennoch passiert es mir oft, dass sich Hundehalter ziemlich Rücksichtslos benehmen und ich mir denke „nur weil du dich benimmst wie die Axt im Walde leidet wieder das öffentliche Ansehen der gesamten Hundehalter“. Natürlich benehmen sich nicht nur Hundehalter manchmal Rücksichtslos, aber ich bin eben Hundehalter und kein Autofahrer – deshalb kann ich mich mit dieser Randgruppe mehr identifizieren.
    Rücksicht nehmen fängt für mich  schon beim Kot aufsammeln an. Es passiert immer öfter, dass Giftköder ausgelegt werden. Und ich stelle mir die Frage: Mögen die Leute wirklich keine Hunde, oder mögen sie einfach keine Hundehalter – denn an sich tut ja der Hund nichts außer Hund zu sein. Und der Mensch kann dieses Verhalten steuern – sofern er denn will.Nach einer unschönen Begegnung mit einem anderen Hundehalter dachte ich auch mal, dass ich einfach den Blogartikel im Park aufhänge, in dem dieser Vorfall stattfand. Ich kam aber schnell wieder zur Vernunft. Da mich diese Begegnung aber Wochenlang nicht losließ und Axel „irgendwas“ zum Tag des Hundes 2015 planen wollte, was mit Rücksicht, Toleranz und Fairness zu tun hatte, war ich von Anfang an Feuer und Flamme für seine Idee. Eigentlich ist alles Axels Verdienst, denn ohne ihn hätte ich vielleicht doch im Park noch meinen Blogartikel an die Bäume getackert. Wie peinlich.
  1. Wenn Du ein Hund wärst, welche Rasse wärst Du denn dann?
    Ganz klar ein Terrier: Festbeißen und nicht loslassen. Loslaufen und nicht anhalten.
  1. Wie sieht eigentlich dein aktuelles Leben aus?
    Hui, das ist ziemlich öde glaub ich. Ich arbeite – wie wohl jeder im Idealfall. Und wenn ich nicht arbeite, beschäftige ich mich mit meinen Hobbies. Ich bevorzuge Hobbies, bei denen ich meinen Hund Fiete mitschleppen kann, denn ich habe mir ja keinen Hund angeschafft, damit er zu hause herumvegitiert. Also gehe ich mit meinem Hund Longboarden, Wandern, Bergsteigen, Skitouren, gelegentlich auch Klettern. Allerdings gibt es in München selbst für Letzteres kaum Möglichkeiten und in die Halle darf der Hund nicht. Also wird letzterer Sport von mir kaum noch ausgeübt.
    Ich habe momentan nicht mal Zeit zum einkaufen, da ich gleich nach der Arbeit noch Longboarden gehe. Erst wenn ich um 22 Uhr nach hause komme und mit knurrendem Magen den Kühlschrank öffne, fällt mir siedend heiß ein: „Ups – du wolltest ja einkaufen“
  1. Auf welchem Weg willst Du die Weltherrschaft erreichen?
    Dann müsste ich alles managen, oder? Das ist mir zu viel Stress. Das lasse ich lieber Leute tun, die vorgeben zu wissen was sie tun. Ich beschäftige mich lieber mit meinem Hund, meinen Hobbies und mir selbst. Und arbeite nebenher noch ein bisschen :)
  1. Was war die gefährlichste Situation, die Du jemals mit deinem Hund erlebt hast?
    Als ein unangeleinter Retriver meinen angeleinten Sheltie zeigen wollte, wessen Revier das ist und ich ihn nur mit Mühe und Not davon abhalten konnte, Hackfleisch aus ihm zu machen. Während mein Hund am Geschirr rumwirbelte, wehrte ich den wild tobenden Retriever ab, was sein Herrchen dazu veranlasste seinen Hund vor mir schützen zu wollen. Ziemlich unfaire Situation, ich hatte also meinen Hund an der rechten, den Halter des Retrievers an der linken Hand und mit den Füßen schirmte ich den Retriever ab. Nachdem der Halter mir noch drohte „Das nächste mal hetze ich den Hund auf dich“ habe ich das gemacht, was ich immer tue in solchen Situationen: Den Typen angezeigt. Bei der Genossenschaft, auf deren Grundstück dies passiert ist und beim Kreisverwaltungsreferat. Die Genossenschaft hat sich sehr gut gekümmert und war auch ziemlich verständnisvoll – denn sowas darf schließlich nicht passieren. Bei der Stadt München weiß ich nicht, was aus dem Fall geworden ist. Ich vermute aber, dass es im runden Aktenordner landete.

Vielen Dank Andy, dass du dir die Zeit genommen hast, meine fünf Fragen zu beantworten.

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Ich bin ein humorvoll gereifter Autor, der mit Frau und Hund in einer nahezu perfekten Symbiose in der Nähe von Hamburg wohnt. Frau, Hund, Computer und Schlagzeug füllen meinen Alltag und machen das Leben lebens- und lesenswert.

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