Der Familienhund

Der Familienhund

Ich wurde von der lieben Andy Hertl gefragt ob ich nicht einen Gastbeitrag für Fair auf Pfoten schreiben mag. Über Kinder und Hunde und so. 

Na das liegt natürlich bei mir sehr Nahe, weil ich fünf Kinder und zwei Hunde habe. Wenn ich euch jetzt sage, dass wir einige Jahre durch Patchwork-Konstellation jedes zweite Wochenende acht Kinder zu Hause hatten, dann denkt ihr wahrscheinlich ich habe einen Knall.

 

Hund als Schulwegbegleitung

Hmmm, von einem Knall weit entfernt bin ich nicht, aber vielleicht bringt gerade jene Ansammlung von unterschiedlichen Charakteren diese Entspanntheit in unser Haus und überträgt sich auf unsere beiden Labrador-Damen. Denn auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden, was bedeutet dass Apple und Brooklyn überall mit hingeschleppt werden, vom Laternenumzug über ein Hockeyspiel (ja da rollen Bälle), bis hin zur Schulwegbegleitung Richtung Grundschule – zwei mal am Tag.

Da haben die Beiden gelernt, entspannt mit Kindern umzugehen und so halten es auch die Schulkinder. Wenn sie sehen, dass die Hunde überhaupt kein Interesse an ihnen haben, schwindet die Angst vor den zwei großen (ich finde sie überhaupt nicht groß) Tieren.

Es wird lieb gefragt, ob man die Hunde mal streicheln darf und dabei kommt Brooklyn, weil sie gelb ist, immer besser weg. Dabei bleibt Apple viel geduldiger und ruhiger stehen und lässt sich kraulen.

Beim Gassi-Gang Rücksicht nehmen

Für mich ist aber auch selbstverständlich – oder „Fair auf Pfoten“ – wenn ich die beiden, die meist ohne Leine in Eppendorf rumlaufen, zu mir ran rufe wenn uns jemand entgegen kommt, der sichtbar Angst hat. Oder wenn wir morgens an der Alster beim Joggen auf eine Kindergartengruppe treffen, dann werden die Damen auch rangepfiffen und müssen dann einfach mal warten.

 

Einfach auf das Bauchgefühl hören

Es ist dieses leider verloren gegangene Bauchgefühl, das Gefühl für ein Miteinander und nicht immer nur sich selber sehen. Damit meine ich vor allem auch die Hundehalter, die komplett ignorant durch die Welt marschieren und meinen, jeder müsste ihren Hund mögen.

 

Helikoptermutter? Muss nicht sein!

Aber ich bin auch leidlich genervt von hysterisch schreienden Müttern, wenn das Kind auf uns zu kommt und sagt: “Oh ein Hund“ und sich sichtlich freut, schreit die ein oder andere Helikoptermutter (ich liebe dieses Wort): Nein – komm ran, der beißt bestimmt.

Wie schon zu Anfang erwähnt, durch die Vielzahl an Lebewesen in unserem Haus müssen alle eben funktionieren und immerhin habe ich es, zumindest bei den Vierbeinern geschafft sie zu erziehen 😉 zumindest höre ich das täglich.

Das ist für mich Fair auf Pfoten. Eure Mel mit Apple und Brooklyn

Über die Autorin:
Melanie ist fünffache Mutter von Töchtern und zweifache Hundemutti. Sie schreibt in Ihrem Blog Melshundekram über ihre Hunde, ihr Leben als Mutter und ihr Hobby Laufen.

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Das Projekt Fair auf Pfoten wurde im Juni 2015 ins Leben gerufen.

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